Israel in einem konfliktreichen regionalen und globalen Umfeld: Innere Entwicklungen, Sicherheitspolitik und Außenbeziehungen

Deutschlands einzigartiges Verhältnis zu Israel wird als ein Grundpfeiler der deutschen Außenpolitik verstanden. Knapp 70 Jahre nach seiner Gründung befindet Israel sich in einer Phase des Umbruchs, in der die etablierten Grenzen zwischen Gruppen innerhalb des Landes verschwimmen, die Machtverhältnisse neu ausgelotet werden und sich die Außenbeziehungen verändern. Dies wird das Verhältnis zu Deutschland in der Praxis verändern.

Das Projekt konzentriert sich darauf, ein vertieftes und breites Verständnis der aktuellen und längerfristigen gesellschaftlichen und politischen Dynamiken innerhalb Israels und im Nahostfriedensprozess zu schaffen. Auf diese Weise werden Veränderungen in den Beziehungen Israels zu den Nachbarstaaten, zur Europäischen Union, zu Deutschland und anderen wichtigen internationalen Akteuren nachvollziehbar.

Das Projekt ist in der Forschungsgruppe Naher/Mittlerer Osten und Afrika der SWP angesiedelt.

Wissenschaftliche Mitarbeiter:

Lidia Averbukh und Peter Lintl

Forschungsassistenz:

Adi Kantor

Projektassistenz:

Carmen Köbele

Projektförderung:

Das Projekt wird vom Auswärtigen Amt gefördert.

Publikationen

Peter Lintl

Dynamiken einer Rechtskoalition

Wie das Scheitern des Friedensprozesses innenpolitischen Populismus in Israel fördert

SWP-Aktuell 2016/A 60, September 2016, 8 Seiten
Lidia Averbukh, Dani Kranz

Exklusiver Zugang zur israelischen Staatsbürgerschaft

Bewahrung der jüdischen Mehrheit als demographisches Ziel

SWP-Aktuell 2016/A 58, August 2016, 8 Seiten

SWP-Aktuell


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