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    Wichtige drusische Persönlichkeiten/Gruppen

    1. Al-Karama Bewegung

    Um sich gegen die Bedrohung durch islamistische und jihadistische Gruppen verteidigen zu können und sich gegen die Zwangsrekrutierung durch das Regime zu wehren, schlossen sich Ende 2013 drusische Kämpfer zur Harakat Rijal al-Karama („Bewegung der Männer der Würde“) zusammen. Angeführt von einem charismatischen (damals nicht sehr bekannten) drusischen religiösen Oberhaupt, Scheich Abu Fahad Wahid al-Balous, gelangte die Gruppe zu großem Ansehen und Glaubwürdigkeit unter der drusischen Bevölkerung. Balous gründete zudem die Quwat al-Fahd, eine drusische Miliz mit über 4.000 Kämpfern, und versuchte, verschiedene militärische und politische Fraktionen der Drusen unter dem Banner der al-Karama Bewegung zu vereinen. Damals zeichnete sich ab, dass Balous und seine Bewegung bis zu 8.000 Kämpfer auf ihrer Seite hätten versammeln können.

    Balous hütete sich allerdings davor, mit der Opposition zu kooperieren, denn sein Hauptziel war es, die drusische Bevölkerung und deren Siedlungsgebiete zu schützen und sich darüber hinaus aus dem Konflikt zwischen Regime und Rebellen herauszuhalten. Neben diesem „dritten Weg“, wie er seine Haltung bezeichnete, nannte Balous auch die Ziele der al-Karama Bewegung.

    Da das Regime es ablehnte, die al-Karama Bewegung gegen den sogenannten „Islamischen Staat“ aufzurüsten, bat Balous die israelischen Drusen um Unterstützung. Balous äußerte sich außerdem mehrmals per Video in den sozialen Medien: Wenn Präsident Assad nicht in der Lage sei, die Drusen zu schützen, dann brauche man ihn nicht. Nachdem sich Balous negativ über Assad geäußert hatte, entschieden die drusischen Oberhäupter Anfang 2014, Balous seinen Status als religiöse Persönlichkeit zu entziehen. Aufgrund öffentlichen Drucks der drusischen Gemeinschaft wurde dieser Entschluss aber rückgängig gemacht.

    Für das Regime bedeutete die al-Karama Bewegung unter Balous einen Kontrollverlust über die drusische Minderheit und einen damit einhergehender Loyalitätsschwund. Am 04.09.2015 wurde Balous zusammen mit Scheich Tamim und 27 Mitgliedern seiner Bewegung durch eine Autobombe ermordet. Das Regime fand sofort einen Täter, was die Opposition allerdings für unglaubwürdig hielt. Die al-Karama Bewegung gab eine Erklärung ab, in der sie das Assad-Regime und konkret den Militärgeheimdienstchef Wafiq Nasser für den Mord an ihrem Führer verantwortlich machte. Der Tod von Balous war ein Schlag für die al-Karama Bewegung. Balous' Bruder Rafaat wurde von einem Clan-Gremium zum neuen Führer ernannt. Da Rafaat beim Anschlag auf seinen Bruder verletzt wurde, musste aber vorerst Scheich al-Hajar die Führung übernehmen. Mit dem Tod ihres ursprünglichen Führers schwand der Einfluss der al-Karama Bewegung – ähnlich der „Kurdischen Zukunftsbewegung“ (Tayyar al-Mustaqbal al-Kurdi) nach dem tödlichen Anschlag auf ihren Gründer und Sprecher Mash´al Tammo am 07.10.2011.

    2. Oppositionsnahe drusische Persönlichkeiten und Milizen

    Drusen im High Negotiations Committee (HNC):

    • Alice Moufarrej, stellvertretende Leiterin des Verhandlungsteams

    • Yahya Qodmani, stellvertretender Koordinator der Kommission

    • Dr. Yahya al-Aridi, Medienberater

    Bekannte Aktivisten und Politiker:

    • Muntaha Sultan al-Atrash, Journalistin und Menschenrechtsaktivistin

    • Jabr al-Shoufi, Politiker und Mitglied im Syrian National Council (SNC) als Vertreter der Damaskus Deklaration

    • Faisal al-Qasim, Moderator der Talkshow „al-Ittijah al-Mu’akis“ bei al-Jazeera

    • Maher Sharaf ad-Din, Journalist

    • Samih Shuqair, Musiker

    • Rima Fleihan, Drehbuchautorin

    • Tamer al-Awam, Regisseur

    Desertierte Soldaten und Offiziere, die sich der Freien Syrischen Armee (FSA) angeschlossen haben:

    • Khaldun Zein ad-Din, der als erster drusischer Offizier am 31.10.2011 desertierte und das „Sultan Pasha al-Atrash Bataillon“ in Daraa gründete. Zen ad-Din starb im Januar 2013 und das Bataillon wurde im Januar 2014 aufgrund mangelnder Unterstützung aufgelöst. Seine Kämpfer sind nach Jordanien geflüchtet.

    • Hussam az-Zib begründete im Januar 2013 das „Bataillon Bani Maarouf“ in der Ost-Ghouta bei Damaskus, welches später in „Yousuf al-Azmeh Bataillon“ umbenannt wurde. Az-Zib starb bei einem Autounfall in der Türkei und das Bataillon löste sich im April 2014 aufgrund mangelnder Unterstützung auf.

    • Weitere drusische Deserteure sind Hafez Faraj, Shafiq Amer, Fadel Zen ad-Din, Muhran Muhanna, Marwan al-Hamad (er leitete den ehemaligen Militärrat Suweidas in Daraa), Faraj Al-Miqat und Muhannad al-Aysami.

    3. Regimenahe drusische Persönlichkeiten und Milizen

    Die drei religiösen Oberhäupter der Drusen in Syrien sind:

    • Scheich Hamoud al-Hinawi

    • Scheich Yousuf al-Jarbou´i

    • Scheich Hikmat al-Hijri

    Diese religiösen Führer regeln gemeinschaftlich die internen Angelegenheiten der drusischen Minderheit. Sie stehen dem Regime nah. So haben sie zum Beispiel alle Drusen dazu aufgerufen, in der syrischen Armee zu dienen.

    Prominente Drusen in Militär und Geheimdienst:

    • Der Leiter des Militärgeheimdienstes und Vertreter des Assad-Regimes in Suweida, Wafiq Nasser. Er wurde unter anderem von Scheich Wahid al-Balous für die meisten Verbrechen in Suweida verantwortlich gemacht.

    • Der Kommandeur des militärischen Geheimdienstes in Ost-Syrien, Issam Zahr ad-Din, ist für seine Brutalität bekannt und genehmigte Tötungen von Zivilisten. Die drusischen Oberhäupter kritisierten ihn trotz ihrer Regimenähe stark und forderten ihn unter anderem dazu auf, die Tötungen einzustellen.

    • Luna al-Shibl, die Leiterin des Medienbüros in Assads Präsidialamt und Teilnehmerin der Regierungsdelegation während der Syrien-Friedensgespräche in Genf 2014 (unter Sonderbeauftragtem Lakhdar Brahimi).

    Regimenahe Milizen:

    Da es einen Mangel an Soldaten gab, sah sich das Regime zunehmend gezwungen, auch drusische Milizen für seine Zwecke einzusetzen. Dadurch konnten die Sicherheitskräfte ihre offensichtliche Präsenz in den drusischen Gebieten reduzieren und das Regime seine Aufgaben auf Dienstleistungen beschränken. Aktuell (Frühsommer 2017) befinden sich in der Region Suweida etliche Milizen, die vom Iran, der Hisbollah, dem Iran nahe stehenden libanesischen Drusen Wiam Wahhab sowie von regimenahen drusischen religiösen Führern und von Assads Cousin Rami Makhlouf finanziert werden. Insbesondere Jugendliche werden mit der Aussicht auf finanzielle Vorteile und ideologische Versprechungen gelockt. Durch die große Anzahl an unterschiedlichen, teils konkurrierenden Milizen herrscht in der Provinz Suweida Chaos: Entführungen, Korruption, Geiselnahmen, Mord und Lösegelderpressung gehören inzwischen zur Tagesordnung.

    4. Zivilgesellschaft

    Während der Revolution entstanden in Suweida zahlreiche zivilgesellschaftliche Vereinigungen und NGOs. Obwohl sie offiziell Neutralität wahren möchten, haben die Gruppierungen, je nach Finanzierungsquelle, unterschiedliche politische Affinitäten.

    Teile der Zivilgesellschaft sind demokratisch orientiert, sprechen sich gegen Bewaffnung aus und engagieren sich gegen konfessionelle Konflikte. Außerdem bemühen sie sich um gute Beziehungen mit den umliegenden Beduinengebieten und Sunniten in Daraa. Die wichtigsten dieser drusischen NGOs sind:

    • die Nationale Kommission für soziale Aktion in Suweida

    • die freien Rechtsanwälte von Suweida

    • die Organisation suweidischer Frauen für die nationale demokratische Entwicklung

    • die Versammlung der Nationalen Kräfte

    • das Literarische Forum

    • die al-Kawader Gruppe

    • die Gemeinschaftsinitiative

    Drusen und regionale/internationale Akteure

    Die unterschiedlichen regionalen und internationalen Interessen sowie die Interaktion mit externen Akteuren zeigen sich auch in den Gebieten der Drusen in Südsyrien:

    Grafik 2: Loyalitäten der versch. Milizen zu Regime, Opposition und internationalen Akteuren

    Grafik 2

    • Im Juni 2015 berichteten israelische Medien, dass die Armee die Errichtung einer Pufferzone im syrischen Teil des Grenzgebietes erwäge, in der Flüchtlinge Schutz vor Verfolgung durch Jihadisten finden könnten. Die Einrichtung einer Schutzzone auf der von Syrien kontrollierten Seite des Grenzgebiets in den Golanhöhen wäre von Vorteil für Israel, denn dies würde eine Pufferzone gegenüber Hisbollah, dem sogenannten „Islamischen Staat“ (IS), anderen jihadistischen Gruppen und dem syrischem Regime bedeuten.

    • Ende 2015 begann Jordanien, mit Russland sicherheitsrelevante Daten auszutauschen, und nahm im Februar 2017 an der zweiten Runde der Astanagespräche teil. Eine Sicherheitszone im Süden Syriens ist im Interesse Jordaniens. In Amman zeigt man sich besorgt über die eventuelle Expansion von schiitischen Söldnern (Hisbollah, irakische und iranische Kämpfer) und sunnitischen Terrorgruppen in an Jordanien grenzendes Gebiet.

    • Seit März 2016 wird at-Tenf (im Grenzgebiet zwischen dem Irak, Jordanien und Syrien, ca. 200 km östlich von Suweida) von US-Spezialeinheiten und von ihnen unterstützten Rebellen besetzt.

    • Anfang Juni 2017 verbreiten sich Berichte über ein geheimes Treffen zwischen Russen und Amerikanern in Jordanien. Anscheinend ging es dabei um die Ausarbeitung einer Sicherheitszone in Südsyrien, welche Quneitra, Daraa und Suweida umfassen sollte.

    Durch die direkte Einflussnahme auf die drusischen Oberhäupter und dem Zugang zu den drusischen Gebieten durch das Regime gelingt es dem syrischen Regime und seinen Verbündeten, eine breite oppositionelle Front von den Golanhöhen über Daraa und Suweida bis nach al-Badia und at-Tenf zu verhindern und die Präsenz des Regimes in Suweida fortzusetzen. Ein derartiger Korridor könnte die schiitische Ost-West-Achse stören. Die Stützpunkte in der Provinz Suweida sind für das Regime strategisch wichtig: zum einen, um von dort aus die Rebellen im Osten anzugreifen, zum anderen, um den Landkorridor vom Iran über den Irak und das syrische at-Tenf bis in den Südlibanon und an das Mittelmeer nicht zu verlieren. Denn damit ist auch der Waffentransport zu den Militärbasen der Hisbollah im Südlibanon und auf die syrische Seite des Golan gesichert.

    Forderungen der Freien Rechtsanwälte von Suweida

    Tabelle 1

    • Wir sehen die Zukunft Syriens in einem zivilen, pluralistischen und demokratischen Rechtsstaat.

    • Wir fordern die Umstrukturierung der Sicherheitsdienste und die Freilassung von politischen Gefangenen.

    • Wir lehnen sektiererische Gewalt und Zerwürfnisse entlang konfessioneller Linien ab.

    • Wir fordern den Rückzug der Armee von den Straßen der syrischen Städte.

    • Wir lehnen jegliche internationale Einmischung ab.

    • Wir lehnen das aus der Gesetzlosigkeit entstehende Chaos in der Provinz Suweida sowie die sogenannte Volkskomitee-Milizen (Shabiha) ab, deren Mitglieder meist für ihren kriminellen Hintergrund bekannt sind.

    Übersetzung: Pelican Mourad

    Ziele der al-Karama Bewegung

    Tabelle 2

    • Keine Zwangsrekrutierung von Drusen durch die syrische Armee

    • Keine Instrumentalisierung von drusischen religiösen Symbolen durch das Regime

    • Keine Entwaffnung der drusischen Provinz durch das Regime. Den Drusen soll weitere Ausrüstung zur Verfügung gestellt werden

    • Forderung an das Regime, Geheimdienstleiter Wafiq Nasser abzusetzen auf Grund seiner ständigen Verbrechen gegen die Verhafteten und seiner Versuche, Konflikte zwischen Drusen, Beduinen und den Bewohnern Daraas zu entfachen

    • Forderung an verfeindete beduinische Stämme, entführte drusische Jugendliche freizulassen, notfalls im Austausch gegen von der Bewegung entführte beduinische Jugendliche oder Sunniten aus Daraa

    • Bekämpfung von Straßensperren oder Einsätzen des Regimes, die zur Zwangsrekrutierung von drusischen Jugendlichen dienen

    • Bekämpfung von Korruption

    • Kein Export von Weizen in das restliche Syrien

    Übersetzung: Pelican Mourad

    Tabelle 3: Regimenahe drusische Milizen und Milizen mit drusischem Anteil

    1. Grafik 3.01. Die „nationalen Verteidigungskräfte“, oder auch „Volkskomitees“ (Shabiha), sind mit etwa 5.000 Kämpfern die wichtigsten Milizen des Assad-Regimes. Die Miliz pflegt eine enge Beziehung zum Regime und steht in ständigem Austausch mit dessen Sicherheitskräften. Die Mitglieder verfügen über enormen Einfluss und faktische Straffreiheit.
    2. Grafik 3.02. Die drusischen Baath-Bataillone: Sie gehören direkt der Baath-Partei in Suweida an und stellen etwa 4.000 Kämpfer für das Regime.
    3. Grafik 3.03. Die al-Bustan-Milizen: Finanziert durch die al-Bustan-Vereinigung, deren Leiter Rami Makhlouf Assads Cousin ist. Mehr als 200 Kämpfer.
    4. Grafik 3.04. Labayk ya Salman (Die „syrische Hisbollah“): Drusische Miliz, die durch die Hilfe des Irans entstanden ist. Der Iran organisiert Jugendliche und bezahlt deren Gehälter. Die Kämpfer bleiben aber inaktiv („Schläfer“), bis sie gebraucht werden. Anzahl der Kämpfer ist nicht bekannt, es gibt eine begrenzte Zahl von 100 sehr gut trainierten Einheiten, die sich Kommandos nennen.
    5.   Vereinigung der Partei-Milizen: Folgen ihrem Führer Wiam Wahhab (Libanon) und werden vom Iran und durch Wiam Wahhab finanziert. Ca. 100 Kämpfer.
    6.   Syrische Sozial-Nationalistische Partei: Bewaffnete Fraktion mit etwa 150 Kämpfern.
    7. Grafik 3.05. Dir’ al-Watan oder al-Hashd ash-Shaabi: Eine weitere drusische Miliz, die ihre Basis in Suweida hat. Brigadier Nayef al-Akel wurde vom syrischen Regime beauftragt. Sie hat gute Beziehungen zur syrischen Armee und zählt rund 1.500 Kämpfer.
    8. Grafik 3.06. Jaysh al-Muwahhidin: Gegründet von Scheich al-Tamim, der zusammen mit Scheich Balous umgekommen ist. Die größte Freiwilligenmiliz der Drusen, die auf der syrischen Seite des Bergs Hermon und in der Provinz Suweida aktiv ist. Sie tritt als regionale Verteidigungsmiliz auf und übernimmt polizeiliche Aufgaben.
    9.   Yousuf al-Jarbou´i-Gruppe: Folgen Scheich al-Jarbou´i, ca. 2.000 Kämpfer.
    10.   Ammar bin Yasser-Gruppe: Religiös-extremistische Gruppierung. Anzahl der Kämpfer unbekannt.
    11.   Beshnaq-Gruppe: Arbeitet im Untergrund mit kollektiver Führung, ca. 3.000 Kämpfer.
    12. Grafik 3.07. Liwa al-Jabal: Eine drusische Miliz, die am 10. Januar gegründet wurde und dem Geheimdienst des Assad-Regimes zugehörig ist. Die Gruppe operiert vornehmlich in der Provinz Suweida.
    13. Grafik 3.08. Katibat Jalamid Urman (Dir’ al-Jabal): Drusische Miliz aus der Provinz Suweida. Sie stammt hauptsächlich aus dem gleichnamigen Dorf Urman und übernimmt vor allem Aufgaben der Grenzüberwachung an der syrisch-jordanischen Grenze.
    14. Grafik 3.09. Labawat al-Jabal: Syrisch-drusische Miliz, deren politischer Arm die Hizb at-Tawhid al-Arabi ist. Die Gruppierung genießt enorme Beliebtheit bei den libanesischen Drusen und setzt sich ausschließlich aus weiblichen Kämpfern zusammen.
    15. Grafik 3.10. Kata’ib Humat ad-Diyar: Hauptsächlich drusische Miliz, die in Suweida aktiv ist. Ihr Anführer ist Nazih Jerbo, ein Verwandter von Sheikh Yousuf Jerbo, welcher wiederum eine der höchsten geistlichen Autoritäten bei den Drusen ist. Laut eigenen Angaben besteht die Gruppe aus rund 2.000 Mitgliedern, womit sie eine der größten drusischen Milizen wäre.
    16. Grafik 3.11 Jaysh at-Tahrir al-Filastini: Eine drusisch-palästinensische Gruppe, die sowohl in Suweida als auch in der Umgebung von Damaskus (Rif Dimashq) agiert. Ihr Anführer ist Muhammad Tariq al-Khadra.
    17. Grafik 3.12 Homeland Defence Forces: Lokale Miliz in Südsyrien (vor allem in Quneitra und Dara’a) die sich aus freiwilligen Anwohnern zusammensetzt und deren Aufgabe darin besteht, ihre zumeist drusischen Heimatorte zu beschützen.
    18.   Burkan al-Jabal an-Na’im: Drusische Miliz, die intensive Beziehungen zu Dir´ al-Watan unterhält.
    19.   al-Raghaba: Drusische Miliz, die intensive Beziehungen zu Dir´ al-Watan unterhält.
    20. Grafik 3.13 Saraya at-Tawhid: Syrisch-drusische Miliz, deren politischer Arm die Hizb at-Tawhid al-Arabi ist. Die Gruppierung genießt enorme Beliebtheit bei den libanesischen Drusen.


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