• Themendossier »Klimapolitik«

    Dürre in Brasilien; Quelle: dpa-picturealliance Im Dossier Klimapolitik werden SWP-Publikationen zu globalen Verhandlungen und Ansätzen, der Klimapolitik der EU und anderer globaler Akteure sowie zum Klimawandel als Sicherheitsproblem gebündelt.mehr
  • SWP in den Medien

    »Die OSZE ist so stark, wie die Staaten es wollen«

    Die OSZE sei die größte Sicherheitsorganisation der Welt und habe nach dem Kalten Krieg eine Brücke zwischen Ost und West geschlagen, lobt Wolfgang Richter, der lange Jahre selbst für die OSZE arbeitete. Zugleich fordert er im Interview mit Deutschlandradio Kultur eine Stärkung der Organisation. mehr
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    Timeline: Drusen im syrischen Konflikt

    März 2011 Bashar al-Assad und seine Frau besuchen arme drusische Dörfer und die drusische Stadt Suweida zwei Tage vor Beginn der Revolution. Offiziell wurde der Besuch des Präsidenten mit der Entwicklung eines Projektes in der Region begründet. Eigentliches Ziel des Besuches war indes der Versuch, die Loyalität der Drusen zu sichern.
    März 2011 Das Regime geht gegen Aufständische in Daraa vor. Am 27.03.2011 demonstrieren drusische Rechtsanwälte mit einer Sitzblockade vor der Justizgewerkschaft in Suweida. Dies ist die erste zivilgesellschaftliche Aktion der Drusen in Suweida. In den Tagen darauf schließen sich Mediziner, Ingenieure und andere Intellektuelle den Rechtsanwälten an und geben eine Erklärung ab, in der die Regierung aufgefordert wird, die Belagerung von Daraa zu beenden.
    Ab 2011 Der drusische Offizier Khaldun Zein ad-Din desertiert aus der Regimearmee und gründet die erste drusische militärische Gruppierung namens „Sultan Pasha al-Atrash Bataillon“. Im Zuge dessen und unter dem Einfluss von Walid Dschumblatt, einem der libanesischen Drusenführer, desertieren 8.500 von 30.000 drusischen Soldaten aus der syrischen Armee.
    Ab 2011 Rund 27.000 Drusen weigern sich, in der Armee Assads zu dienen.
    Mai 2012 Die Freie Syrische Armee gibt bekannt, dass ein Militärrat für Suweida in Daraa gegründet wird.
    21.06.2012 Gründung der „Freien Rechtsanwälte von Suweida“.
    Januar 2013 Rebellen der Opposition greifen mit Beteiligung von Khaldun Zein ad-Din einen Stützpunkt des Regimes in Dahr al-Jabal an. Von diesem Stützpunkt aus wurde vor allem Daraa angegriffen. Bei dieser Offensive kommt Khaldun Zein ad-Din ums Leben.
    Dezember 2013 Es verbreitet sich die Nachricht, dass 18 drusische Dörfer in der Region Idlib, die sich unter Kontrolle der Nusra-Front befinden, zum sunnitischen Islam konvertiert sind.
    2014 Der sogenannte „Islamische Staat“ erobert die nordöstlichen Gebiete der Provinz Suweida und große Bereiche der syrischen Wüste, nachdem das Regime seine Truppen gänzlich aus der Provinz abgezogen hat.
    Ab 2015 Die al-Karama Bewegung wird stärker und glaubwürdiger, sie gewinnt sogar internationales Ansehen. Russland und der Iran erwägen, den Drusen in Syrien einen autonomen Status zu verleihen, ähnlich den Kurden in Nordsyrien.
    Juni 2015 Kämpfer der Nusra-Front verüben im Dorf Qalb Lawzah in der Provinz Idlib ein Massaker an 24 Drusen. Der Vorfall wird von der Nusra-Front als ein „individueller Fehler“ bezeichnet und die Täter werden verhaftet.
    April 2017 Wafiq Nasser (Leiter des Militärgeheimdienstes) hält eine Versammlung in Suweida ab, anwesend sind Regimerepräsentanten, Scheich Hikmat al-Hajri (einer der drei religiösen Führer der syrischen Drusen) und wichtige Persönlichkeiten aus Suweida. Dort wird eine Lösung für das Sicherheitschaos in der Region diskutiert. Nasser forderte alle wichtigen Scheichs und Familienclans auf, Listen mit kriminellen Familienangehörigen an das Regime auszuhändigen. Die Familienclans sollen, in Kooperation mit dem Sicherheitsapparat des Regimes und drusischen Abgeordneten in Suweida, gegen diese Verbrecher vorgehen.
    Juni 2017 In einem zweiten Treffen mit Scheich Na´im und anderen wichtigen Persönlichkeiten in Suweida wird ein Dokument vorgelegt, welches den drusischen Familienclans die Möglichkeit der Selbstjustiz garantieren würde. Gefasste Verbrecher und kriminelle Milizangehörige sollen von einer Art Clan-Gericht verurteilt werden können, ohne auf die Rechtsprechung eines staatlichen Gerichtes warten zu müssen. In diesem Falle wären alle Familien an dieser Verurteilung beteiligt, sodass die Betroffenen keine Rache gegen die Richter fordern könnten, wie es früher unter den Drusen üblich war.
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  • Wird der IWF-Kredit für Ägypten zur vertanen Chance?

    Foto: Sharif Hassan / CC BY 2.0 DE, https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

    Bei der Aushandlung des IWF-Kreditabkommens mit Ägypten ist die Chance vertan worden, politische Reformen einzufordern. Ohne diese wird das Land nicht zu langfristiger wirtschaftlicher Stabilität zurückfinden, meinen Stephan Roll und Matthias Sailer.

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  • Präsident Trump und die internationalen Beziehungen

    Volker Perthes

    Der neue US-Präsident könnte die internationalen Beziehungen grundlegend verändern. Volker Perthes formuliert fünf Thesen, mit denen sich Forschung und Politik nun befassen müssen.

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  • Italien: »Das größte Risiko besteht in einer unbeherrschbaren Eigendynamik«

    Paweł Tokarski

    Nach dem gescheiterten Referendum in Italien werden dringend nötige Strukturreformen zunächst ausbleiben. Paweł Tokarski erklärt im Interview, welche Folgen das für Italien und die Eurozone haben könnte.

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  • Nicole Birtsch

    Afghanistans Regierung will den Konflikt mit den Taliban politisch lösen

    Das Friedensabkommen mit Hizb-e-Islami ist ein erster Schritt auf dem weiten Weg zum Frieden

    Die afghanische Regierung wertet das Ende September geschlossene Friedensabkommen mit Gulbuddin Hekmatyar, dem Oberhaupt der islamistischen Hizb-e-Islami, als innenpolitischen Erfolg. Es ist ein sichtbares Ergebnis ihrer Friedensbemühungen und soll die... mehr

Wissenschaftliche Analysen

Nicole Birtsch

Afghanistans Regierung will den Konflikt mit den Taliban politisch lösen

SWP-Aktuell 2016/A 77, Dezember 2016, 8 Seiten
Wolfgang Richter

Neubelebung der konventionellen Rüstungskontrolle in Europa

SWP-Aktuell 2016/A 76, November 2016, 8 Seiten
Denis M. Tull

Mali: Friedensprozess ohne Stabilisierung

SWP-Aktuell 2016/A 75, November 2016, 4 Seiten
Alexander Libman

Russische Regionen

SWP-Studien 2016/S 19, November 2016, 37 Seiten
Uwe Halbach

Religion und Nation, Kirche und Staat im Südkaukasus

SWP-Studien 2016/S 18, Oktober 2016, 35 Seiten

»Kurz gesagt«

Foto: Sharif Hassan / CC BY 2.0 DE, https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/

Wird der IWF-Kredit für Ägypten zur vertanen Chance?

Bei der Aushandlung des IWF-Kreditabkommens mit Ägypten ist die Chance vertan worden, politische Reformen einzufordern. Ohne diese wird das Land nicht zu langfristiger wirtschaftlicher Stabilität zurückfinden, meinen Stephan Roll und Matthias Sailer. mehr
Volker Perthes

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Der neue US-Präsident könnte die internationalen Beziehungen grundlegend verändern. Volker Perthes formuliert fünf Thesen, mit denen sich Forschung und Politik nun befassen müssen. mehr

SWP-Themendossiers

Die europäische Integration in der Krise

Eurokrise, Brexit, Flüchtlingskrise, EU-kritische Parteien und Populismus, Spaltung der EU
Letzte Aktualisierung 08.12.2016
Flagge der Terrororganisation »Islamischer Staat« (IS), IS-Propagandafoto, © picture alliance / ZUMA Press

Jihadismus

Das Dossier »Jihadismus« gibt einen Überblick über das Phänomen und behandelt es in seinen unterschiedlichen regionalen Ausprägungen.
Letzte Aktualisierung 25.11.2016

Klimapolitik

Globale Verhandlungen und Ansätze, die Klimapolitik der EU und anderer globaler Akteure, Klimawandel als Sicherheitsproblem
Letzte Aktualisierung 16.11.2016
Ukrainischer Soldat an einem Checkpoint nahe Debalzewe, Region Donezk, Ukraine, 19.02.2015; Quelle: dpa-picturealliance

Krise um die Ukraine

Innen- und außenpolitischen Entwicklungen in Ukraine und Russland; Auswirkungen der Krise auf die Region und die europäische und internationale Sicherheit.
Letzte Aktualisierung 15.11.2016

Energiepolitik

Herausforderungen und Regulierungsansätze auf europäischer und globaler Ebene
Letzte Aktualisierung 06.10.2016
UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon hält die Eröffnungsrede des Water Summit, Budapest, Oktober 2013; Quelle: dpa-picturealliance

Globale Nachhaltigkeitspolitik

Globale Nachhaltigkeitsziele, institutioneller Rahmen, Partnerschaften mit Akteuren aus Zivilgesellschaft und Wirtschaft, Ressourcenkonflikte und Positionen verschiedener Akteure
Letzte Aktualisierung 15.08.2016

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